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Summer School 2026: American Disruption: Innenpolitische und globale Kipppunkte

Ein Seminar für alle, die die USA nicht nur verstehen, sondern ihre gegenwärtige Disruption als Teil eines größeren globalen Umbruchs einordnen wollen.

250 Jahre nach der Gründung der Vereinigten Staaten steht das Land erneut an einem historischen Kipppunkt. Zwischen demokratischem Selbstverständnis, institutionellen Bruchstellen, gesellschaftlicher Polarisierung und globalem Machtanspruch stellt sich die Frage, wie belastbar das politische System der USA heute noch ist – und was das für Europa, Deutschland und die internationale Ordnung bedeutet.


Das fünftägige Seminar „American Disruption. Innenpolitische und globale Kipppunkte“ nimmt die USA in ihrer doppelten Rolle in den Blick: als demokratisches Versprechen und als Motor weltpolitischer Verwerfungen. Im Zentrum stehen die Verfassung und ihre Belastungsproben, die Resilienz demokratischer Institutionen in den USA und Deutschland, die Rolle des Föderalismus unter Trump 2.0 sowie die Entwicklung der Parteienlandschaft vor den Zwischenwahlen. Ein journalistischer Blick aus den USA beleuchtet zudem Oligarchisierung, mediale Dynamiken und neue Machtzentren.


Zugleich weitet das Seminar die Perspektive auf die internationalen Folgen amerikanischer Politik: von Zöllen, Staatsverschuldung und wirtschaftlicher Instabilität über imperialen Abenteuern in den Amerikas bis hin zu Konfliktlinien im Indo-Pazifik und im Nahen und Mittleren Osten. Auch transatlantische Beziehungen werden neu vermessen – zwischen Militär, Sicherheit, rechten Netzwerken und der Frage, ob die Verbindung zwischen Europa und den USA mehr ist als ein Bündnis der Macht. Nicht zuletzt geht es um die sicherheitspolitischen Konstellationen zwischen den USA, Europa, Russland und der Ukraine.


Den aktuellen Programmflyer können Sie hier herunterladen.